Was ist eine Depression

Die Worte „Depression“, „depressiv“ oder „depressive Verstimmung“ haben in den letzten Jahren den allgemein gebrauchten Wortschatz überflutet. Früher oft nur von Ärzten und Psychotherapeuten als Begriffe zur Benennung einer psychischen Krankheit benutzt, hört man diese Begriffe heutzutage sehr oft im alltäglichen Sprachgebrauch. Dies deutet auf verschiedenes hin. Zum einen auf eine weite Verbreitung dieser Störung. Viele Menschen leiden Zeit ihres Lebens an einer Depression oder einer vorübergehenden depressiven Verstimmtheit.

 In den letzten Jahren das öffentliche Interesse an der Erkrankung stark gestiegen,

was zu einer Flut von Berichten in den Medien und einer gewaltigen Aufklärungsarbeit führte, die einen äußerst positiven Beitrag zum Verständnis und zur allgemeinen Anerkennung der Depression als Erkrankung beitrug.

Da psychische Erkrankungen heutzutage immer noch oft tabuisiert werden, fällt es Betroffenen nicht leicht darüber zu sprechen. Viele schämen sich für ihre Erkrankung und wollen sich selbst und anderen gegenüber nicht eingestehen, dass sie krank sind. Jedoch sind psychische Störungen anerkannte Krankheiten, die medizinisch und psychotherapeutisch behandelt werden können. Aus diesem Grund sind Scham- und Schuldgefühle fehl am Platz und können sogar noch zu einer Verschlimmerung der allgemeinen Situation und der Symptome beitragen.

Die Depression ist eine schwerwiegende psychische Störung bei denen die Betroffenen stark unter den Symptomen leiden. Eine vorübergehende Niedergeschlagenheit ist jedoch nicht gleich eine klinische Depression.

Mit dem Ausdruck „ich bin depressiv“ sollte man daher vorsichtig umgehen.

Sich an manchen Tagen einmal niedergeschlagen zu fühlen, lustlos, freudlos oder traurig zu sein ist normal und gehört zum Mensch- Sein dazu. Erst wenn die Niedergeschlagenheit länger als drei bis vier Tage andauert, besonders stark ist oder in kurzen Abständen ohne ersichtlichen Grund immer wieder kehrt, sollte man das Vorliegen einer Depression in Betracht ziehen und einen Psychotherapeuten oder Facharzt aufsuchen.

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