Medikamentenabhängigkeit

Medikamente können seelissch und körperlich Abhängig machen, verursacht durch die Einnahme psychotroper Substanzen, wie sie z.B. Schlafmittel, Beruhigungsmittel, Schmerz und Aufputschmittel enthalten.

Medikamente mit Suchtpotential wirken ähnlich wie Alkohol auf das Zentrale Nervensysthem (ZNS). Sie beeinflussen die Harmonie der einzelnen Glückshormone (Neurotransmitter) untereinander, z.Bsp. es werden mehr dämpfende oder euphorisierende Glückshormone ausgeschüttet.

Auftretende Entzugssymptome werden oft als wiederaufleben des ursprünglichen Leidens verkannt und so wird häufig ein Teufelskreis begangen der in der Medikamentenabhängigkeit endet.

Nach einiger Zeit erhöht sich die Dosis der eingenommenen Medikamente. Es wird dann von einer Toleranzsteigerung gesprochen. Daraus können sich Beschaffungsschwierigkeiten ergeben. Es werden mehrere Ärzte gleichzeitig aufgesucht, bei Urlaubsfahrten oder beim Wohnungswechsel wird sich ein Vorrat angelegt. Dadurch kann natürlich auch die Gefahr der Kriminalität entstehen z.Bsp. Apothekeneinbrüche, Rezeptfälschungen.

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